Partei 2.0: Was tun anstatt permanent abkotzen? Warum nicht eine eigene Partei ohne idiologischen “Ur-Müll”, wie “links-rechts-liberal-grün” gründen

Aufregen kann man sich seit 2001 viel. Stück für Stück werden die Errungenschaften der Aufklärung, der französischen Revolution, einer kulturellen Fortentwicklung von tausenden Jahren in kürzester Zeit ad absurdum geführt. Aufgeklärte Menschen mit der Fähigkeit des Selbstdenkens wüten innerlich und fühlen sich ohne Volksvertretung. Parteien sind kaum voneinander zu unterscheiden, deren ideologische Basis lange obsolet. Noch haben wir so etwas wie Restdemokratie und somit die Option Volksvertreter zu wählen, aus dem Volke.
Warum nicht selber eine Partei gründen, aber vernünftig, keine Spass oder “Autofahrer-Partei”, sondern etwas mit soliden Sozial- und Wirtschaftstheoretischen Unterbau, eine Partei der man die Fähigkeit zu Regieren zumutet. Einer Partei welche sich auf die Werte der Aufklärung beruft und ein humanistisches Weltbild vertritt. Wo die Rechte des Bürgers Mittelpunkt stehen und der Bürger nicht unter Generalverdacht steht. Die Meinungsfreiheit unabdingbar vertritt, als höchstes Gut ansieht. Wo es keine Zensur gibt, überhaupt keine. Das Zensur gaukelt nur immer bestimmten Personen eine Pseudo-Sicherheit vor, nicht mehr.
Deren Grundsatz ist “Freiheit lässt sich nur durch Freiheit verteidigen”, denn Freiheit bedroht die, die diese beschränken wollen.
- Was reitet eigentlich Menschen zu postulieren sie würden die Freiheit verteidigen vor denen die diese bedrohen (Terroristen), wenn diese die Freiheit offensichtlich und fortwährend abbauen (zum Schutze der Freiheit). Da beißt sich irgendwas in den Schwanz.
Um das wirklich solide aufzubauen, könnte man doch ein Programm, bzw. einen “Wunschstaatssystem” doch im Voraus, mit Hilfe vieler entwickeln, man könnte dafür ja das „Opensource Prinzip“ Adaptieren. Warum nicht. Grad was theoretische Grundlagen angeht wäre das doch interessant. Also wenn man sich erstmal von den alten Schema: Links, Rechts, Liberal, Grün löst.
Einfach mal ganz viele Zöpfe abschneiden und anfangen Nachzudenken, wie ein Staat aussehen sollte in dem wir leben möchten.

Oder ist das ganze Naiv?

Eine Reaktion zu “Partei 2.0: Was tun anstatt permanent abkotzen? Warum nicht eine eigene Partei ohne idiologischen “Ur-Müll”, wie “links-rechts-liberal-grün” gründen”

  1. wanderprediger

    Hi Martin,
    ich möchte Dich ja nicht enttäuschen. Aber all das was Du da schreibst findest Du bei den jungen Liberalen … sorry :-)
    MfG wanderprediger

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